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Anmeldepflicht von Mottfeuern – Neuer Anmeldeweg!

über das Internet unter www.mottfeuer.de

Ab sofort sollen Mottfeuer über das Internet unter www.mottfeuer.de bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu gemeldet werden. Die ILS Allgäu bittet darum, künftig nur noch diesen Meldeweg zu nutzen. Dies hat den Vorteil, dass die Disponentinnen und Disponenten der Leitstelle noch besser für Notfälle (Rettungsdienst und Feuerwehr) verfügbar sind. Sollte es im Ausnahmefall dennoch notwendig werden, ein Mottfeuer mittels Telefonanruf zu melden, so weist die ILS Allgäu auf die neue Rufnummer 0831/96089-250 hin. Wichtig: Die Meldung bei der ILS Allgäu stellt keine Genehmigung des Mottfeuers dar, sie dient lediglich der Information der Feuerwehr!

Grundsätzlich gilt:
Forstwirtschaftliche Abfälle dürfen nach der „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen“ (PflAbfV) nur verbrannt werden, wenn dies aus forstwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Dies ist also nur dann zulässig, wenn keine andere Möglichkeit der Beseitigung (z.B. Wertstoffhof, häckseln, verrotten) gegeben ist. Nach Auffassung des Landratsamtes (Genehmigungsbehörde) sind in unserer Gegend Mottfeuer nur in schwer zugänglichen Bereichen (z.B. Bergwald) zulässig. Als die natürlichste Form der Beseitigung gilt die Verrottung, da zusätzlich Lebensraum für Kleinstlebewesen geschaffen wird.

Sollte das Verbrennen von Forstabfällen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Kriterien unvermeidlich sein, ist es unbedingt notwendig, folgende beispielhafte Auflagen nach der PflAbfV zu beachten:

- Keine Inversionswetterlage
- Nur an windarmen Werktagen zwischen 06.00 Uhr und 18.00 Uhr
- Ständige Betreuung des Feuers durch zwei mind. 16 Jahre alte Personen mit geeigneter Löschausrüstung - Schutzstreifen von mindestens 25 Metern um die Feuerstelle
- Mindestabstand von 100 Metern zum nächsten Wald (Art. 17 BayWaldG)
- Beim Verlassen der Feuerstelle muss die Glut erloschen sein