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Corona - aktuelle Informationen

Solidarität und Unterstützung Hunderte von Behelfsmasken hergestellt


Werte Bürgerinnen und Bürger,

die Hilfsbereitschaft und der bürgerschaftliche Zusammenhalt ist in der Corona-Krise besonders notwendig und auch spürbar. Viele alltägliche Dinge können jetzt zu einer Herausforderung werden. Deshalb gibt es zwischenzeitlich mehrere Personengruppen, die verschiedene Unterstützungen anbieten. Hierzu gilt auch unserem Herrn Pfarrer Högner ein „Vergelt`s Gott“ für die wichtigen Tipps. Zu den angebotenen Tätigkeiten können gehören z.B. der notwendige Einkauf / Rezept bei der Apotheke einlösen / Hund ausführen / oder einfach ein Telefonat gegen die Einsamkeit…

Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfalle (auch für die Ortsteile) an

  • Frau Sabine Scholz, Oy Tel. 08366 / 213
  • Frau Michaela Wolf, Oy Tel. 08366 / 4439 603 oder 0172 / 2800 492
  • Herr Holger Behnk, Petersthal Tel. 0151 / 1251 1367 (WhatsApp-Gruppe für Hilfe und Vermittlung)

Ein weiteres Team ist sehr fleißig beim Nähen von Behelfsmasken. Bereits mehrere hunderte Exemplare wurden hergestellt und z.B. an den Caritasverband oder an Heime verteilt. Groß ist die Hilfsbereitschaft für die verschiedenen Arbeitsschritte ab dem Auswählen des Stoffmaterials, anschließend waschen, zuschneiden, nähen, bügeln usw.
Weitere Informationen oder ggf. eine Bedarfsanmeldung sind bei den o.g. Ansprechpartnern möglich.

Unser herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Mitwirkenden an diesen Projekten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum menschlichen Miteinander in dieser beispiellosen Zeit. Bleiben Sie gesund.

gez.
Theo Haslach
Erster Bürgermeister

Informationen der Deutschen Rentenversicherung Schwaben
Vorzeitig beendet oder abgesagt: Rehabilitation der Rentenversicherung vereinfacht neu beantragen

Die Deutsche Rentenversicherung Schwaben erbringt Leistungen zur medizinischen Rehabilitation unter anderem in vier eigenen Rehabilitationskliniken und zahlreiche Vertragseinrichtungen. Die Corona-Pandemie stellt diese Kliniken nun vor neue Herausforderungen: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und um möglichst umfangreiche Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Patienten zu erhalten, wurde durch eine Allgemeinverfügung vom 19.03.2020 bestimmt, dass bis auf Weiteres alle planbaren Behandlungen zurückzustellen oder zu unterbrechen sind, soweit dies medizinisch vertretbar ist.

Daher mussten Reha-Maßnahmen von einigen Kliniken vorzeitig beendet werden. Doch konnten auch Rehabilitanden auf eigenen Wunsch eine bereits begonnene Reha abbrechen. In beiden Fällen bietet die Rentenversicherung an, die Rehabilitation zu einem späteren Zeitpunkt vereinfacht neu zu beantragen.

Hierfür hat die Deutsche Rentenversicherung das Formular G0101 entwickelt. Es handelt sich um einen Kurzantrag, der bundesweit verwendet werden kann. Befürwortet werden muss durch die Klinik, dass die Wiederholung der Rehabilitation aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Der Antrag kann auch verwendet werden, wenn eine Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation abgebrochen werden musste.

Weitere Informationen und das Formular G0101 gibt es hier:

G0101 - Kurzantrag auf eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation

 

Rehabilitation mit der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung bietet qualitativ hochwertige Rehabilitationsleistungen für fast alle medizinischen Indikationen an – etwa bei orthopädischen Erkrankungen, chronischen Schmerzzuständen aber auch in sehr komplexen Fällen wie bei Krebserkrankungen oder nach Transplantationen.

Wissenswertes zum Thema Rehabilitation und zu den Kliniken finden Interessierte auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung www.deutsche-rentenversicherung.de unter dem Menüpunkt Reha.

Rentenversicherung hilft Selbstständigen in der Corona-Krise

Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können auf Antrag ihre Beitragszahlung bis 31. Oktober 2020 aussetzen. Dies gilt auch für Beiträge, die aufgrund einer Stundungsvereinbarung in Raten gezahlt werden. Betroffene können sich unter Hinweis auf die Corona-Pandemie formlos an ihren Rentenversicherungsträger wenden und eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlung beantragen. Die Rentenversicherung wird zu einem späteren Zeitpunkt eine rückwirkende Überprüfung des Versicherungsverhältnisses vornehmen und die Höhe der Beiträge den tatsächlichen Verhältnissen anpassen. Der Zeitpunkt der Überprüfung wird den Betroffenen vorab mitgeteilt.

Sie erreichen die Deutsche Rentenversicherung Schwaben derzeit unter dem kostenfreien Service-Telefon 0800 1000 480 21, per Post oder online unter www.drv-schwaben.de.

 

 

Hinzuverdienstgrenze erhöht – Saisonarbeit länger möglich

Durch die Corona-Krise besteht derzeit ein besonders hoher Bedarf an medizinischem Personal. Aber auch in anderen Wirtschaftsbereichen kann es zu Personalengpässen kommen, weil Beschäftigte erkranken oder in Quarantäne sind. Um die Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt zu erleichtern, hat der Gesetzgeber die Hinzuverdienstgrenze für das Jahr 2020 von 6.300 Euro auf 44.590 Euro angehoben. Jahreseinkünfte bis zu dieser Höhe führen somit nicht zu einer Kürzung einer vorgezogenen Altersrente. Ab 2021 gilt dann wieder die bisherige Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro pro Kalenderjahr.

Die Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober 2020 werden auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Für eine kurzfristige Beschäftigung werden keine Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt und somit auch keine Rentenanwartschaften erworben. Die Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle. Maßgeblich ist, dass die Beschäftigung von vornherein vertraglich oder aufgrund ihrer Eigenart - zum Beispiel bei Erntehelfern - befristet und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Insbesondere mit Blick auf die Saisonkräfte in der Landwirtschaft werden die Zeitgrenzen befristet ausgeweitet, weil aufgrund der Corona-Pandemie diese voraussichtlich in deutlich geringerer Anzahl zur Verfügung stehen. Bisher betrugen die Grenzen drei Monate oder 70 Arbeitstage.

Die Änderungen basieren auf dem „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung aufgrund des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket)“. Die Anhebung der Hinzuverdienstgrenzen gilt für Neu- und Bestandsrentnerinnen und -rentner. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzuverdienstregelungen für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinterbliebenenrenten.

 

 

Auch während Kurzarbeit rentenversichert

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage bieten Firmen ihren Beschäftigten verstärkt Kurzarbeit an. Mit diesen Bezügen bleiben die Betroffenen in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert.

Allerdings wirkt sich die Kurzarbeit nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren Rente aus. Denn die Beiträge zur Rentenversicherung werden insgesamt auf der Basis von 80 Prozent des Verdienstes, der wegen Kurzarbeit ausgefallen ist, überwiesen. Der Kurzarbeiter zahlt seinen Beitragsanteil auf der Basis des tatsächlichen – reduzierten – Verdienstes. Der Arbeitgeber stockt seinen Anteil entsprechend auf, ohne dass der Arbeitnehmer einen Antrag stellen muss. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Dass sich Kurzarbeit auch auf die Rente auswirkt, verdeutlicht folgendes Beispiel: Ein Arbeitnehmer verdient ohne Kurzarbeit monatlich 3.000 Euro brutto. Dafür erwirbt er für ein Jahr Beschäftigung einen aktuellen Rentenanspruch von knapp 29,40 Euro monatlich. Während der Kurzarbeit reduziert sich sein Verdienst auf 1.500 Euro brutto monatlich. Ein Jahr Kurzarbeit erhöht den späteren Rentenanspruch um aktuell rund 26,40 Euro monatlich. Bei diesem Beispiel beträgt der Unterschied also drei Euro im Monat.

Stromversorgung in Zeiten der Corona-Krise
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